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Casa Hogar

Das Hungerkonto

Amigó Doumé 2
Datum:
13. Mai 2024
Von:
Thomas Könen

Das Hungerkonto wurde Anfang der 1980er Jahre von Pfarrer Burkhard Boxler in der damaligen Gemeinde Zur Heiligen Familie eingerichtet, um gezielt Projekte in der seinerzeit noch so genannten „Dritten Welt“ unterstützen und fördern zu können. „Gezielt“ hieß dabei: Das Geld kommt unmittelbar dem vorgesehenen Zweck zugute; die Ansprechpartner sind größtenteils persönlich bekannt; es handelt sich um überschaubare Projekte. Von den Spendeneinnahmen fallen ausgenommen von Bankkontogebühren keine weiteren Verwaltungskosten an. 

 

Diese Grundsätze gelten immer noch, wenngleich der Kontakt heute meistens indirekter ist und über vertrauenswürdige Menschen erfolgt. Bei vielen Projekten steht die Unterstützung von Kindern im Mittelpunkt.

 

Es gibt einen Kreis regelmäßiger Spender; einmalige Spenden sind ebenfalls möglich und werden dankend angenommen. Für erbrachte Spenden stellt das Pastoralbüro Quittungen aus. Verwaltet wird das Konto von Ruth Malinowski und Thomas Könen.

 

Hungerkonto: IBAN DE46 3705 0198 0004 1523 51, Sparkasse KölnBonn.

 

Im Folgenden werden die derzeit unterstützten Projekte kurz vorgestellt.

 

Kabinda (Kongo)

Seit vielen Jahren bestehen persönliche Kontakte zu den Schwestern aus der Gemeinschaft der Seligpreisungen mit ihrem Sitz in Rouen/ Frankreich. Diese Schwestern unterhalten in Kabinda (Kongo) ein Krankenhaus. Unsere Unterstützung setzt einen Schwerpunkt in der Betreuung von Kindern.

 

Amigó-Doumé (Elfenbeinküste)

Der Orden der Amigonianer hat mit „Amigó-Doumé“ am Stadtrand von Abidjan, Elfenbeinküste, ein Projekt für Straßenkinder sowie Jugendliche aus dem Gefängnis aufgebaut. Sie erhalten dort eine schulische und berufliche Ausbildung. Ein Teil von ihnen wohnt in dem angeschlossenen Internat, andere kommen als Externe aus der näheren Umgebung. Der Ansprechpartner vor Ort ist Br. Tim Fechtner, der vor einigen Jahren eine Zeit lang in unserer Gemeinde gelebt hat. Die Förderung erfolgt über das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“.

 

Casa Hogar (Kolumbien)

Schwerpunkt der Organisation „Casa Hogar“ (= „Zuhause“, „Heimat“) ist die Bildung von Frauen und Mädchen in der nordwestkolumbianischen Region Chocó. Sie betreibt u.a. Wohnheime für Schülerinnen und Studentinnen als Orte der Sicherheit und Geborgenheit. Der Initiator, Dr. Theodor Rüber, ist mit unserem Pfarrer Klaus Gertz befreundet.

 

Hilfe für autistische Kinder in São Leopoldo (Brasilien)

Die Organisation „Associação Mantenedora Pandorga“ betreibt in der südbrasilianischen Stadt São Leopoldo eine Tageseinrichtung, in der täglich 40 Kinder und Jugendliche (vorwiegend aus Armenvierteln) mit schweren Behinderungen, insbesondere Autismus, betreut werden. Es werden auch Hilfen für die Eltern angeboten. Auch hier erfolgt die Förderung über das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“.

 

 

Projekte in Kerala (Indien)

Der Förderverein „Neues Kerala“ ist inhaltlich und personell mit dem in der indischen Region Kerala ansässigen Orden „Karmeliter der unbefleckten Empfängnis Mariens (CMI)“ verbunden. Das Hungerkonto unterstützt dabei konkret zwei Projekte: Verbesserung der beruflichen Fähigkeiten (Schneiderei, Stickerei) von wirtschaftlich benachteiligten Frauen; Mahlzeiten für Patienten und Angehörige in einem städtischen Krankenhaus. Ansprechpartner ist unser Subsidiar P. Tijo George.

 

 

Haus N.T.Cool

Der Verein „Haus N.T.Cool e.V.“ mit Sitz in Köln-Dünnwald betreibt den Aufbau eines kleinen Waisenhauses in Douala (Kamerun), in dem zurzeit 8 ehemalige Straßenkinder versorgt und betreut werden. Im Umfeld des Hauses werden weitere Kinder gefördert, indem für sie Schulgeld gezahlt wird. Ansprechpartnerin ist Colette Beyeler.